#1 Ernährungsfehler: Europäer essen zu viele "kalte" Nahrungsmittel von LingZhi 27.05.2015 05:33

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europäische Ernährungsfehler führen zu ernsthaften Störungen

#2 RE: Ernährungsfehler: Europäer essen zu viele "kalte" Nahrungsmittel von Pilzchen 27.05.2015 08:20

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Danke für den Link liebe Lingh Zhi,

ich finde die Infos sehr interessant und auch einleuchtend. Ich habe den Eindruck, dass in unseren Breiten früher mehr nach diesen TCM Ratschlägen gegessen wurde. Ich weiß z.b. noch, dass meine Oma früher oft warme Breie zum Frühstück gemacht hat und aus dem Mittelalter kennt man das ja sowieso. Man wäre zu früheren Zeiten auch kaum auf die Idee gekommen, im kalten Winter überwiegend Rohkost zu verzehren , da war man froh, was warmes in den Magen zu bekommen und hat viele Suppen gekocht. Gerade die Gemüse, die man zu dieser Jahreszeit hatte wie z.b. Kohl. Daraus wurden Suppen gemacht und Fett beigefügt um dem Körper was zum Verbrennen zu geben.
Äpfel waren häufig eingekellert und mussten den ganzen Winter als Vitaminlieferant dienen. So wie im Artikel auch beschrieben, wurden die dann als Bratgemüse oder vielmehr Obst, mit Zwiebeln zubereitet. Das mache ich im Winter häufig.

Ich beobachte an mir selbt z.B., dass ich im Winter wenig bis gar keine Rohkost mag. In mir sträubt sich dann alles den Salat zu kaufen. Früher habe ich damit fast ein schlechtes Gewissen gemacht, weil man ja eingeredet bekommt, man soll GERADE im Winter viele Vitamine zu sich nehmen.
Grundsätzlich ist das ja auch richtig. Wie froh bin ich, dass ich hier gelernt habe, dass man das durch gekochte Lebensmittel genauso kann. Ich habe immer gedacht, ich esse bei gekochten Sachen fast 'totes Essen'
Jetzt habe ich hier ein viel besseres Gefühl!

Ich glaube, da können wir noch so einiges lernen. Unsere Ernährung hat sich wohl heute den Verkaufsstrategien der Industrie und den Weisheiten der ständig wechselnden Meinungen der Gesundheitsapostel angeschlossen.



Übrigens habe ich den Getreidebrei mit Früchten (Dinkelgriessbrei, Weizengriessbrei, Frühstücksbreie mit Amaranth, Nüssen oder Hafer) zu einem festen Bestandteil meines Frühstücks werden lassen. Ich kann das zwar nicht jeden Tag essen, es gelüstet einen dann ja schon mal nach knusprigen Brötchen aber alle 2 -3 Tage ist das richtig lecker und bringt Abwechslung in den Geschmack. Mein Favorit sind zerdrückte Bananen im Brei, falls nicht süss genug mit einem Löffel Honig verfeinert. Aber meistens nehme ich die schon überreifen Bananen hierfür und dann braucht man noch nicht einmal süßen.
Toll, was ich hier so alles gelernt habe....dankeschön nochmal
Gruß
Pilzchen

#3 RE: Ernährungsfehler: Europäer essen zu viele "kalte" Nahrungsmittel von Basil 26.08.2019 18:11

danke auch für den link. Ich schaue mir den Artikel an. Ich glaube jettzt schon gerne, dass Europäer zu viel Kalte Nahrungsmittel zu sich nehmen . Der Artikel wird mir das sicherlich auch bestätigen.

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